Biodiesel gewinnt durch die Verteuerung von mineralischen Treibstoffen mehr und mehr an Bedeutung.
Alleine der Preisvorteil von Biodiesel gegenüber normalem Diesel führte zu steigender Akzeptanz bei den Verbrauchern und sichert den Absatz nachhaltig.

Unsere Biodiesel-Anlagen werden von einem namhaften, international tätigen Deutschen Hersteller gefertigt.

Sie entsprechen sämtlichen Anforderungen für moderne Biodiesel-Produktion und übertreffen diese in einigen Punkten sogar noch:

- multi-feedstock (sämltliche Öle können verwendet werden)

- vollautomatische Produktion (andere Verfahren sind in Wirklichkeit nur halbautomatisch)

- geringere Investitionskosten als vergleichbare Anlagen

- einfacher Transport durch modulare Container-Bauweise

- weltweit erprobte Technik (Australien, Ungarn, Deutschland etc.)

Gastkommentar von Mag. Christian Hochstöger, selbständiger Unternehmensberater für regenerative Treibstoffe (Ecomotive, Leonding)

Biodiesel: Totgesagte leben länger!



Seit Monaten steht die Biodiesel-Anlage in Enns still. Jetzt ist der Konkursantrag eingebracht. Diese Tatsache ist mitverantwortlich dafür, dass Biodiesel zusehends in Verruf gerät. Zu Unrecht, behaupte ich.
Noch vor einem Jahr kostete eine Tonne Rapsöl 600 Euro. Wer sich nicht rechtzeitig eigene Anbauflächen gesichert hat, muss die gleiche Menge jetzt am Weltmarkt um 1.000 Euro einkaufen. Für diese Produzenten ist die Herstellung von Biodiesel unrentabel geworden, weil dieser jetzt teurer als fossiler Diesel ist. Zusätzlich benötigte Kapazitäten können zu einem großen Teil durch Bepflanzung derzeit brach liegender Flächen in Europa bereitgestellt werden. Damit bekäme man gleichzeitig auch die Hauptursache für explodierende Preise in den Griff: die Spekulation der Händler. Derzeit fragen Biodieselproduzenten ohne langfristige Lieferverträge die benötigten Mengen an Rapsöl gleichzeitig bei mehreren Rohstoffhändlern nach. Damit ensteht der Eindruck einer viel höheren Nachfrage und ein ebenso überhöhter Preis. Sobald sich die Nachfrage wieder am realen Bedarf orientiert, werden auch die Preise wieder auf ein reales Niveau sinken.
Wo liegen nun die Gründe für hohe Lebensmittelpreise? Raps für die Biodieselproduktion ist dafür nicht verantwortlich, liegt sein Anteil an der weltweiten Anbaufläche doch nur bei wenigen Prozent. Vielmehr sind daran etwa starkes Bevölkerungswachstum und Spekulationen auf den Getreidemärkten schuld. Zusätzliche Nachfrage nach Raps werden Biodiesel-Hersteller über neue – bisher brachliegende – Flächen decken, ohne Einfluss auf die Getreidemärkte.
Bringt Biosprit wirklich Vorteile für die Umwelt? Dass Biodiesel die CO2-Belastung drastisch senkt, ist unbestritten. Die Befürchtung, für den Rapsanbau werde Regenwald gerodet, ist unbegründet, da auf gerodeten Flächen nur Soja und Ölpalmen angebaut werden. Deren Öl wird für europäischen Biodiesel nicht verwendet. Regenwälder abzuholzen, kommt für europäische Investoren nicht in Frage.
Weil Biodiesel unsere Abhängigkeit vom Erdöl verringert, wird er nicht aufzuhalten sein. Gerüchte von seinem Ableben entbehren daher jeder Substanz.