Pflanzenöle (pflanzliche Öle) zählen zu den Fetten und fetten Ölen, welche aus Ölpflanzen gewonnen werden und im Gegensatz zu den ätherischen Ölen Fettflecken auf Papier hinterlassen. Ausgangsstoffe zur Herstellung von Pflanzenöl sind Ölsaaten und -früchte. In den Saaten und Früchten kommt das Öl in Form von Lipiden vor.
Als Öle bezeichnet man bei Zimmertemperatur flüssige Fette. Chemisch sind Öle und Fette Ester des Glycerols mit Fettsäuren, häufig mit drei Fettsäuren, sog. Triglyceride. Nach dem Anteil an ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen nichttrocknenden (Bsp. Olivenöl), halbtrocknenden (Bsp. Soja- oder Rapsöl) und trocknenden Ölen (Bsp. Lein- oder Mohnöl). Der Begriff ‚Trocknung‘ bezeichnet hierbei nicht Verdunstung, sondern das durch Oxidation und Polymerisation der ungesättigten Fettsäuren bedingte Festwerden (Verharzen) des Öls.

Schmieröle sind die wichtigsten technischen Schmierstoffe. Sie dienen zur Verringerung von Reibung, die Geräuschentwicklung und besonders Materialverschleiß verursacht. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung von Schmieröl auch die Wärmeabfuhr. Schmieröl bildet zwischen bewegten Flächen, etwa in einem Scharnier, einen Gleitfilm; näheres dazu im Artikel Schmierung

Pflanzenöle